3. Platz im Bundeswettbewerb "Invent a CHIP"

03.07.2017

Seit mehreren Jahren beteiligen sich die Schüler des OSZ Dahme-Spreewald Standort Schönefeld erfolgreich am Bundeswettbewerb INVENT a CHIP. Dies ist eine bundesweite Initiative von VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) und BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Jugendliche der Jahrgangsstufen 8-13 (allgemein- und berufsbildende Schulen) sind hier gefragt, sich an einer der wichtigsten Zukunftstechnologien aktiv zu beteiligen: der Mikro- und Nanoelektronik. Die Schüler beantworten 20 Fragen aus der Welt der Mikrochips. Die Inhalte zur Beantwortung der Fragen werden durch die Schüler im Rahmen des Lernfeldunterrichtes in den verschiedenen Ausbildungsberufen bearbeitet. So beteiligten sich am Wettbewerb Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Fluggeräteelektroniker und -mechaniker, KfZ-mechatroniker sowie auch die Schüler der FOS Technik.

Im jedem Jahr steht eine neue Thematik im Fokus. Im letzten Jahr ging es um das Internet der Dinge, also Gegenstände die durch integrierte Chips intelligenter werden. Ein wichtiges Thema war hier u.a. die technische Umsetzung des drahtlosen Datentransports. In diesem Jahr wurde der Focus auf die „New Mobility“ gelegt. Die Automobilindustrie muss die Autos vernetzen, um das autonome Fahren zu ermöglichen. Busse und Bahnen bekommen neue Informationssysteme, um den Fahrgästen einen sicheren Internetzugang zu ermöglichen. Die verschiedenen Jahrgangsstufen und Berufsfelder bearbeiteten in diesem Zusammenhang die unterschiedlichsten Aufgaben. Die Schüler in der Grundbildung lösten die Aufgaben zu den Grundlagen der Digitaltechnik. Mit dem zweiten Ausbildungsjahr wurden die Fragen zur Wechselstromtechnik, der Analog-Digitalwandlung und der diskrete Aufbau von Timern gelöst. Die Elektroniker in der Fachbildung setzten sich mit der neuen Technologie: FPGA auseinander. FPGA ist ein integrierter Schaltkreis, mit dem eine logische Schaltung programmiert werden kann – kurz gesagt eine „konfigurierbare Logik“ anstelle eines Programms. Die Konfiguration (Programmierung) eines FPGA wird mittels einer Hardwarebeschreibungssprache erstellt, das sind primär VHDL oder Verilog. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Controllern können hier Prozesse parallel ausgeführt werden. Im Rahmen der Ausbildung in der FOS wurden die Grundlagen der Digitaltechnik, das binäre Zahlensystem und strukturierte Programmierung mit endlichen Zustandsautomaten abgehandelt.

Wir gratulieren den Auszubildenden und Schülern zu dem erreichten sehr guten Ergebnis bei diesem bundesweiten Wettbewerb und danken unseren Fachlehrern für Ihr Engagement.

 

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